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BRH - Rettungshundestaffel
Dreiländereck - Holzminden e.V.

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03.09.2016

Bootsunfall auf der Weser. (Landesübung 2016)

Weser ab und Weser auf,
unsere  Rettungshundeteams geben nicht auf!

 

Alle BRH Staffelteilnehmer der Landesübung 2016
Am 03.09.2016 haben wir die Landesübung – Niedersachsen 2016 des Bundesverbandes Rettungshunde e.V. ausgerichtet.
Die angenommene Lage zu dem Einsatz war wie folgt:
Es hat sich ein Bootsunfall auf der Höhe des Freibades Holzminden ereignet. Bei diesem Unfall wurden mehrere Menschen von der schnell fließenden Weser flussabwärts getrieben. Vor dem Eintreffen unserer Nachbarstaffeln konnten wir schon einen Teilbereich absuchen, und standen im Weiteren für die nachalarmierten Staffeln als Ortskundige den weiteren Rettungshundeteams zur Verfügung. Das Verletztenmuster der vermissten Personen war, unterkühlte aber ansprechbare Personen welche nach Ansprache zur Verletztensammelstelle gebracht werden konnten.
Ziel dieser Übung sollte die Zusammenarbeit der einzelnen Staffeln mit den Hilfsorganisationen sein!

Im Zuge der Übung wurden folgende Hilfsorganisationen zu diesem Übungsszenario eingeladen:
Das DRK mit einem Krankentransportwagen,
Die Johanniter-Unfallhilfe Holzminden mit einem Krankentransportwagen
Die Freiwillige Feuerwehr Holzminden als Einsatzleitung und einem Boot
DLRG Bodenwerder/Holzminden mit einem Boot
Das THW aus Holzminden mit einem Boot
Die Funkunterstüzungsgruppe (FÜG) Holzminden als Beobachter,
und 20 Verletztendarsteller als vermisste Personen.

Transport der Hundeführer mit den Booten

Die drei Boote haben hier am frühen Morgen ca. 09.00 Uhr die Verletzten vor Beginn der Suche beidseits des Weserufers verteilt. Die Staffeln wurden um 10:00 Uhr vom Landesvorsitzendem Günter Wielage begrüßt und dann an die Einsatzleitung übergeben. Dort waren die Suchgebiete bereits eingeteilt, dass die ersten Suchteams schnell zur Weser kamen um dort mit dem Boot in ihre Suchgebiete verbracht zu werden. Dazu mussten die Suchteams sich mit einer Karte aus dem Einsatzleitwagen bei den Bootsführern melden und ihnen genau sagen wo sie abgesetzt werden möchten. Dazu ist im Vorfeld die Witterung an der Weser zu prüfen, das Einsatzgebiet von der Weserseite in Augenschein zu nehmen und die richtige Suchtaktik zu wählen. All dies ist in nur wenigen Minuten vor und während der Überfahrt zum Suchgebiet vom Rettungshundeführer zu entscheiden. Im Einsatzgebiet hat der Rettungshundeführer einen Einsatzhelfer zur Verfügung, der ihm ermöglicht sich auf seinen Hund zu konzentrieren, während der Einsatzhelfer das Suchgebiet im Blick behält und sich mit um die gefundene Person kümmert. Um unsere Teams zu sichern, haben wir 2 Krankentransportwagen an der Weser stationiert.
Während der Übung galt es dann auch noch einen realen Notfall abzuarbeiten, eine Person war beim Übersteigen aus einem Boot auf den Uferbereich gestürzt und musste anschließend von den Einsatzkräften der Johanniter versorgt und in ein Krankenhaus transportiert werden. Alle Kräfte die vor Ort waren brachten sich hier ein um der verletzten Person zu helfen, hierbei wurde die sehr gut funktionierende Kommunikation zwischen den verschiedenen Hilfsorganisation deutlich.
Wir konnten dabei gut beobachten, dass sich hilfsorganisationsübergreifend sofort in vollem Umfang geholfen werden konnte … das war aus unserer Sicht eine vorbildliche Zusammenarbeit. Die Übung war gegen 13:00 Uhr beendet, und konnte bei einem geselligen Mittagessen untereinander besprochen werden. Am Nachmittag haben wir noch mit den ungeprüften Rettungshundeteams und Mantrailern gearbeitet. Die Übungen endeten um 16:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen, so dass die Staffeln dann ab ca. 17:00 Uhr ihre Heimreise starten konnten.
Wir bedanken uns bei allen, die uns finanziell oder auch mit Spenden für die Landesübung unterstützt haben. Nur durch die zahlreichen Spenden war es uns gelungen, unsere Gäste gut mit Essen und Trinken zu versorgen. Aber auch unseren zahlreichen Helfern, und Hilfsorganisationen, der Feuerwehr und Polizei wird unser großer Dank zu teil.
Die Staffelmitglieder aller beteiligten Staffeln haben einen positiven unvergesslichen Tag für alle gestaltet.

Unsere Rettungshundestaffel Dreiländereck-Holzminden e.V. ist von allen Beteiligten begeistert und bedankt sich für den wunderschönen Tag!

Bericht: Freiwillige Feuerwehr Holzminden

Bericht: Täglichen Anzeiger Holzminden (ePaper kauf ist möglich)

Bericht: Neue Westfälische

HELFEN SIE UNS!

Jede Spende bringt uns ein großen Schritt weiter!
BRH Rettungshundestaffel
Dreiländereck - Holzminden e.V.
IBAN: DE82 2505 0000 0200 3664 74
BIC: NOLADE2HXXX
 

1. VORSITZENDER

Alfons Göske
Holenberger Straße 10
37640 Golmbach
Telefon: (0 55 32) 8 14 76